Voice and Spirit - Gospel and more ...
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Aktuelle Hinweise und Informationen

Neujahrsgottesdienst - 14.01.2018

Pbg Tageblatt 20180116 Voice and Spirit - Neujahrsgottesdienst
Neujahrsgottesdienst - 08.01.2017

Unsere erste musikalische Gestaltung im Gottesdienst wurde lobend erwähnt...das tut sehr gut - Dankeschön!



Pbg Tageblatt 20170110 Voice and Spirit - Neujahrsgottesdienst 

Neujahrsgottesdienst in Appen am 17.01.2016

Dieses Jahr wurde der Neujahrsgottesdienst zusammen mit den Chor-Kids gestaltet.

Wedel-Schul._Pbg.Tageblatt_20160119_Voice and Spirit - Neujahrsgottesdienst


Neujahrsempfänge - 09.01.2014 (Appen) & 20.01.2014 (Moorrege-Heist)

In diesem Jahr traten wir in unseren beiden Gemeinden beim Neujahrsempfang auf.

WST 20140120 Voice and Spirit - Neujahrsempfang Moorrege

WST_20140120_Voice_and_Spirit_-_Neujahrsempfang_Moorrege.pdf


UeNa 20140111 Voice and Spirit - Neujahrsempfang Appen

UeNa_20140111_Voice_and_Spirit_-_Neujahrsempfang_Appen.pdf
Pbg_Tageblatt_20140111_Voice_and_Spirit_-_Neujahrsempfang_Appen.pdf



Neujahrsempfang 2011 in Appen (Kirche)

SOS Chor ist kopflos (aber nie herzlos)

Na klar, es kommt vor, dass auch Chorsängerinnen und Chorsänger mal verschnupft sind. Es kann sie manchmal sogar so stark erwischen, dass sie vollkommen stimmlos sind und nur noch ein heiseres Krächzen aus ihrer Goldkehle dringt. Dann heißt es: Chor-Singen ade. Ab ins Bett und
schwitzen. Nur die ganz Eisernen gehen trotzdem zum Singen und vertrauen auf einen besonders ausdrucksstarken „Zarah Leander-Effekt“. Schließlich gibt es ja auch beim Dudelsack einen konstanten monotonen Brummton, der sich harmonisch in die anderen Klänge fügt. Niemals wäre ich jedoch auf die Idee gekommen, dass unsere Chorleiterin in irgend einer Weise in
ihrer Gesundheit beeinträchtigt sein könnte. Wieso eigentlich nicht? Wenn ihre Stimme auch überirdisch schön klingt, so ist ihre Gesundheit genau so allen Anfeindungen ausgesetzt wie bei jeder Sängerin oder jedem Sänger ihres Chores.

So kam, was einmal kommen musste. Am Abend vor unserem Neujahrsgottesdienst in der St.Johannes-Kirche in Appen erreichte uns eine Mail „Catrin ist erkrankt. Sie kann morgen nicht kommen.“ Damit war es passiert: Unser Chor war kopflos. Aber Voice & Spirit hat ein „gutes und
großes Herz“ und das ist unsere Gemeinschaft. Christina übernahm in Absprache mit Pastor Frank Schüler die Regie und alle folgten ihr. Per Mail erhielten wir einen „Notdienstplan“ mit Liedern, die wir eigentlich schon im Schlaf singen können (dachte ich). Christina hatte weise ein Playback
vorbereitet, damit wir Ton und Rhythmus zumindest hören konnten.
Aber schon unsere kurze Probe vor Beginn des Gottesdienstes machte uns deutlich, dass eine Chorleitung offenbar „über-“lebensnotwendig ist. Eigentlich steht Catrin doch immer nur so locker vor uns und schwingt die Arme, summt die Anfangstöne und gibt die Einsätze (mal mit, mal ohne
Klavierbegleitung). Ist das wirklich so unersetzlich?
JA !JA !JA! Nie habe ich mir darüber tiefere Gedanken gemacht. Wie sollen ca. 40 Leute wissen, wann sie mit dem Singen anfangen und wie sie
den richtigen Anfangston treffen sollen? Auch das Aufhören auf den Punkt ist ohne ein Zeichen kaum zu schaffen. Nur ganz wenige von uns besitzen die Gabe, diese Dinge gefühlsmäßig richtig zu machen. So langsam kroch doch die Verzweiflung in uns hoch. Waren wir zu mutig? Müssen wir uns jetzt blamieren? Zu spät. Wir mussten anfangen. Alle Hoffnung ruhte auf Christina. Sie gab ihr Bestes. Begann mit einem Solo Amazing Grace und wir ließen uns führen. Juchhu, es klappte! Es hörte sich gut an. Was unsere Zuhörer akustisch nicht wahrnahmen, waren die Steine, die reihenweise von unseren Herzen plumpsten, als wir den Anfang geschafft hatten. Bei dem Lied Shackles half uns das Playback, den Rhythmus zu bewahren. Auf das Lied „Happy New Year“ von Abba wollten wir gerade beim Neujahrsgottesdienst nicht verzichten. Vielleicht hätten wir es lieber tun sollen. Diese Darbietung ging etwas daneben.
Ganz in der letzten Reihe der Kirche saß Rosi. Sie konnte wegen einer Erkältung keinen Ton herausbringen und daher nicht mit singen. Wenn mein Blick zu Rosi wanderte sah ich, dass sie ihre Arme hoch erhoben hatte und von einer Seite zur anderen schwenkte. Fehlt nur noch die Wunderkerze, dachte ich. Aber dann wurde es mir klar, warum Rosi diese Zeichen gab. Es war nicht (nur) die pure Begeisterung, die sie veranlasste, ihre Hände zum Himmel zu heben. Wir bewegten uns nicht einheitlich und mit Blick auf Rosi funktionierte auch dies dann besser. Danke Rosi! Dieser Beitrag war wichtig.

Wir spürten aus den Reaktionen unserer Zuhörer, dass sie unseren „Chor-Geist“ zu würdigen wussten. Sie spendeten Applaus und waren freundlich. Am Ende unseres Auftrittes waren wir noch mehr zusammen gewachsen. Unser WIR war wieder einmal gestärkt. Wir waren stolz auf Christina und auch auf uns. Stolz darauf, unsere anfängliche Angst besiegt zu haben und gemeinsam diese schwierige Aufgabe gemeistert zu haben.

Eigentlich wussten wir es ja vorher: Ohne Catrin sind wir kopflos.

Daher freuen wir uns, dass sie jetzt wieder vor uns steht.

(Sylvia)





Presse

Neujahrsempfang 2010 in Appen (Bürgerhaus)



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